Beschädigter BMW im Studio (1)

Unfallauto verkaufen: Restwertbörse oder direkt verkaufen?

Unfallauto verkaufen: Was ist eine Restwertbörse und welche Alternativen gibt es? Erfahren Sie, worauf Sie vor dem Verkauf Ihres Unfallwagens achten sollten.

Unfallauto verkaufen: Restwertbörse oder direkt verkaufen?

Nach einem Totalschaden möchten viele Autofahrer ihr beschädigtes Fahrzeug möglichst schnell loswerden.

Doch genau hier sollte man nicht überstürzt handeln.

Denn zwischen verschiedenen Käufern können erhebliche Preisunterschiede entstehen.

Was ist eine Restwertbörse?

Restwertbörsen sind Plattformen, über die beschädigte Fahrzeuge potenziellen Käufern angeboten werden können.

Interessenten geben Angebote für das Unfallfahrzeug ab.

Dadurch kann ermittelt werden, welchen Preis Käufer für das Fahrzeug im aktuellen Zustand zahlen würden.

Restwertbörsen können damit ein Instrument innerhalb der Restwertermittlung sein.

Ob und in welcher Form eine solche Börse im konkreten Schadenfall berücksichtigt werden sollte oder muss, hängt jedoch vom jeweiligen Fall und vom Auftrag des Sachverständigen ab.

Warum können Angebote so unterschiedlich sein?

Ein Unfallfahrzeug kann für unterschiedliche Käufer einen völlig unterschiedlichen Wert besitzen.

Ein Käufer möchte es:

  • reparieren,
  • exportieren,
  • als Ersatzteilspender verwenden,
  • weiterverkaufen,
  • oder bestimmte Komponenten verwerten.

Dadurch kann Käufer A beispielsweise deutlich weniger bieten als Käufer B.

Sollte man das erste Angebot sofort annehmen?

Nicht unbedingt.

Bevor ein Fahrzeug verkauft wird, sollte klar sein:

  • Was steht im Gutachten?
  • Welcher Restwert wurde ermittelt?
  • Gibt es bereits verbindliche Angebote?
  • Welche Auswirkungen hat ein Verkauf auf die Schadenabrechnung?
  • Gibt es möglicherweise eine weitere interessante Verwertungsmöglichkeit?

Gerade der letzte Punkt kann für Kunden interessant sein.

Zusätzliche Möglichkeit vor dem Fahrzeugverkauf

Über unser Netzwerk kann ein Unfallfahrzeug zusätzlich geprüft werden.

Bei geeigneten Fällen kann dadurch eine weitere Ankaufsmöglichkeit entstehen.

Wichtig:

Eine solche zusätzliche Prüfung ersetzt nicht die unabhängige Arbeit des Kfz-Sachverständigen.

Der Gutachter entscheidet selbstständig und entsprechend seines Auftrags, wie der Restwert fachlich zu ermitteln ist.

Höherer Verkaufspreis = automatisch mehr Versicherungsleistung?

Nein.

Das ist ein häufiger Irrtum.

Ein höherer tatsächlich erzielter Verkaufspreis kann im konkreten Schadenfall auch Auswirkungen auf die Abrechnung mit der Versicherung haben.

Deshalb sollte nicht pauschal damit geworben werden, dass ein höheres Restwertangebot automatisch denselben zusätzlichen Betrag für den Geschädigten bedeutet.

Bei rechtlichen Fragen sollte der konkrete Fall fachkundig geprüft werden.

Was macht DriveBoost anders?

DriveBoost betrachtet nicht nur das beschädigte Fahrzeug.

Unser Ansatz setzt auch beim anschließenden Fahrzeugwechsel an.

Wenn ein Kunde bereits ein Ersatzfahrzeug gefunden hat, kann DriveBoost versuchen, mit Händler oder Verkäufer bessere Konditionen auszuhandeln.

Je nach aktueller Aktion können zusätzlich weitere Vorteile beim Fahrzeugwechsel angeboten werden.

Der Unfallwagen und die DriveBoost-Leistungen beim Fahrzeugwechsel werden dabei getrennt betrachtet.

Unser Tipp

Nach einem Unfall gilt:

Nicht vorschnell verkaufen. Erst prüfen. Dann entscheiden.

Auf Gutachter-Ratgeber.de können Sie:

  • einen Kfz-Gutachter finden,
  • Ihr Unfallfahrzeug prüfen lassen,
  • Informationen zum Restwert erhalten,
  • und sich über DriveBoost informieren.

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